Wenn der Organismus nicht aus eigener Kraft die Gelenksregionen oder Muskelpartien genügend erwärmen kann, dann lässt sich die Wärme auch von außen zuführen. Die verschiedenen wärmezuführenden Maßnahmen unterscheiden sich dabei in mehrfacher Hinsicht.
Eine Wärmetherapie mit Fango oder Heißluft lockert die Muskulatur und macht sie geschmeidig für die weitere physikalische Behandlung.
Fango
Bei einer Fango-Therapie werden kleinflächig lokale Schlick-, Moor- oder Fangopackungen in Schichtdicken von 3-7 cm angewendet - im Gegensatz zu großflächigen, kreislaufbelastenden Anwendungen wie Moorbreibäder oder Ganzkörperpackungen.
Die Temperaturerhöhungen im Gewebe führen zu:
- Durchblutungssteigerung - Stoffwechselbeschleunigung - Auflösungen von Muskelverspannungen - Plastizitätsverbesserung von Gewebsverhärtungen und - Verminderung der darauf beruhenden und anderer Schmerzen
Heißluft
Bei der Heißluft-Anwendung werden die verspannten Körperstellen mit Rotlicht bestrahlt. Die Wärme lockert die Muskulatur und bereitet sie ideal auf die wohltuende Massage im Anschluss vor.